Das Münchner Bahnhofsviertel steht wie kaum ein anderer urbaner Raum im Fokus öffentlicher Sicherheitsdiskurse. Medienberichte, politische Debatten und polizeiliche Maßnahmen prägen das Bild eines Viertels, das häufig als „Problemraum“ stigmatisiert wird. Doch wie entstehen diese Zuschreibungen? Welche Interessen und Machtverhältnisse wirken in Sicherheitsdebatten, und welche Folgen haben sie für Anwohner*innen, Gewerbetreibende und marginalisierte Gruppen? Die Podiumsdiskussion beleuchtet aus interdisziplinärer Perspektive die Dynamiken von Stigmatisierung, Kontrolle und urbaner Vielfalt und fragt nach alternativen Perspektiven auf Sicherheit im Stadtraum.
Auf dem Panel sitzen Nina Zacher (Prop e.V.), Benoît Blaser (Vorsitzender BA) und Tim Yılmaz (Mariposa Boxing)
Moderiert von Seray Erbaşı.
Das Event wird ihnen präsentiert im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München.
Hinweise: kostenfrei , ohne Anmeldung
Mittwoch, 18.03.2026
Careteria, Goethestraße 24
(Eingang über Landwehrstr.)
Beginn: 19 Uhr
Ende: 20:30 Uhr